Ringer-Nationalliga Österreich / Grenzlandliga Österreich - Bayern

 

   
   

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Termine
siehe ÖRSV - Seite
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17.06.07
Platz 9 für Frühwirth Mario bei SUMO Europameisterschaft in Budapest/ Ungarn
  Vergangenes Wochenende nahm die Österreichische Nationalmannschaft bei den 13. Europameisterschaften im Sumo in Budapest/HUN teil. Durch den ESU Kongress und Schiedsrichter-Lehrgang reiste das Team getrennt an. Alfred Glira und Hermann Irnberger bereits Donnerstag und die nominierten Aktiven Rupert Brandauer, Josef Schnöll und Mario Frühwirth am Freitag jeweils mit dem Privat-PKW. Die Unterbringung im Hotel Stadion war sehr gut und die Wettkampfstätte war in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Die Turnier- und Wettkampfleitung war bei ESU-Sportdirektor Alfred Glira in besten Händen.

Zum Sportlichen: 19 Nationen waren am Start. Russland dominiert fast nach Belieben. Bei den Frauen wurden alle 5 Goldmedaillen gewonnen, bei den Männern gab es 3 x Gold. Lediglich Sandor Bardosi (HUN) und Peter Stojanov (BUL) konnten in diese Phalanx eingreifen. Im Männerbereich gab es in den Einzelbewerben keine westliche Medaille, lediglich Holland überraschte im Teambewerb mit Silber. Man wusste bereits im Vorfeld, dass das Abschneiden unseres Teams von der Auslosung abhängt und Fortuna meinte es diesmal nicht gut mit uns. Zwei Freilose brachten uns zwar eine Runde weiter, aber in der 2. Runde warteten dann eher übermächtige Gegner. 85 kg (20) Rupert Brandauer bekam es nach Freilos in der 2. Runde mit dem späteren Europameister Sandor Bardosi (Vize-Olympiasieger und 3. WM im Ringen) zu tun und musste eine Niederlage hinnehmen. In der Hoffnungsrunde wartete mit dem Ukrainer Ollynikk Vitali ebenfalls kein Unbekannter und auch hier reichte es leider zu keinem Sieg.

Josef Schnöll hatte es nach einem Freilos mit dem Finnen Ylä-Kero zu tun. Die Revanche für die WM-Niederlage 2005 gelang ihm leider nicht. Nachdem dieser im Viertelfinale überraschend gegen den 2. Ungarn verlor, war auch der Weg über die Hoffnungsrunde vorbei.

115 kg (28) Mario Frühwirth besiegte in der 1. Runde den Esten Kingumets, verlor aber dann gegen den späteren Vizeeuropameister Babich (UKR), in der Hoffnungsrunde konnte er gegen Kaziev (RUS), der dann Bronze holte ebenfalls keine Sieg erringen und verabschiedete sich mit Rang 9 aus dem Turnier. Mario kämpfte ein sehr gutes Turnier und für ihn wäre bei einer etwas besseren Auslosung auch ein Platz nahe der Medaillenränge möglich gewesen.

Im Mannschaftsbewerb hatte man mit Schweiz einen gleichwertigen Gegner gezogen und verlor mit 1:2. Mario Frühwirth gewann seinen Kampf, allerdings machte sich hier das Fehlen unseres Schwergewichtes Ernö Laszlo bemerkbar.
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